Was hilft bei Sodbrennen durch Stress?
Sodbrennen, ohne dass du vorher besonders scharf, fettig oder salzig gegessen hast? Dann lohnt sich ein Blick auf deinen Alltag. Denn auch Stress kann Beschwerden wie Sodbrennen auslösen oder verstärken. Wir zeigen dir, wie du einen Reflux besser in den Griff bekommst.
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Unser Service für dich:
- Stress bringt die Verdauung aus dem Takt. Er aktiviert das sympathische Nervensystem, wodurch die Magenentleerung verlangsamt wird. Gleichzeitig kann Stress den Vagusnerv (Parasympathikus) aktivieren. Das kann die Säureproduktion im Magen ankurbeln und die Schleimhaut zusätzlich reizen.
- Mehr Säure, weniger Schutz. Unter Stress wird weniger schützender Schleim gebildet. So kann Säure die Speiseröhre leichter reizen.
- Stress macht die Speiseröhre empfindlicher. Die Schleimhaut kann durchlässiger werden. Selbst kleine Mengen Säure reichen dann aus, um Beschwerden auszulösen.
- Schlechter Schlaf fördert den Reflux. Er erhöht die Reizempfindlichkeit, besonders bei GERD-Patientinnen und -Patienten.
- Sodbrennen lässt sich lindern. Wasser trinken, aufrecht sitzen – und Sobrade® als schnelle Hilfe nutzen.
- Langfristig hilft gezielter Stressabbau. Atemübungen, Schlafhygiene und MBSR (achtsamkeitsbasierte Stressreduktion) können Reflux-Beschwerden spürbar verringern.
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