Reflux bei Babys: Das sollten Eltern wissen
Babys spucken. Oft nach jedem Bäuerchen. Und manchmal kommt mehr zurück, als einem lieb ist. Was normal ist und wann du genauer hinschauen solltest, liest du in diesem Beitrag.
Das Wichtigste in 60 Sekunden
Unser Service für dich:
- Spucken ist bei Babys meist normal. Häufiges Aufstoßen nach dem Füttern gehört zur normalen Reifung des Verdauungssystems – vor allem in den ersten Lebensmonaten.
- Reflux entsteht durch einen noch unreifen Schließmuskel. Der Rückfluss von Milch in die Speiseröhre ist anatomisch bedingt und in der Regel harmlos.
- GER und GERD sind nicht dasselbe. GER ist gelegentlicher Reflux und meist harmlos, ohne Beschwerden. GERD ist eine chronische Erkrankung. Der Reflux tritt häufiger auf und kann die Speiseröhre belasten.
- Stiller Reflux tritt vor allem bei Babys auf. Symptome wie Husten, Heiserkeit oder Unruhe zeigen sich ohne sichtbares Spucken.
- Manche Beschwerden erfordern ärztlichen Rat. Dazu gehören Trink- und Essprobleme, häufiges Schreien, fehlende Gewichtszunahme oder anhaltender Husten.
- Sanfte Maßnahmen können helfen. Eine aufrechte Haltung beim Füttern, kleinere Mahlzeiten und bequeme Kleidung können Beschwerden lindern.
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